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Title:Kolumne Andreas MĂ€nnicke
Description:Ostbörsen im Fokus (siehe auch www.eaststock.de)+++ Eilmeldung +++ Eilmeldung +++ Eilmeldung +++ Eilmeldung +++ Eilmeldung +++ Eilmeldung Interview- und Termin
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Kolumne Andreas MĂ€nnicke
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Ostbörsen im Fokus (siehe auch www.eaststock.de)
+++ Eilmeldung +++ Eilmeldung +++ Eilmeldung +++ Eilmeldung +++ Eilmeldung +++ Eilmeldung
Interview- und Termin-Hinweise
Das nÀchste Ostbörsen-Seminar quot;Go east - Wir schaffen das quot; wird am 23. November 2016 um 17.30 Uhr gliech nach dem EK-Forum stattfinden. Bitte jetzt anmelden unter http://www.eaststock.de/Dienstleistungen/Seminare
Andreas MĂ€nnicke wird am 23. November2016 in NTV/Telebörse von Friedhelm Tilgen und am 24. November 2016 im AktionĂ€rs TV von Antje Erhard ĂŒber die neuen Chancen in Osteuropa befragt.
Andreas MĂ€nnicke wurde am 21. September 2016 um 10.40 Uhr live in NTV/Telebörse ĂŒber Russland befragt.
Am 14. September 2016 wurde Andreas MĂ€nnicke von Börsen Radio Networks ĂŒber die Chancen und Risiken in Osteuropa befragt.
Andreas MĂ€nnnicke wurde am 11. August 2016 in Börsen Radio Networks ĂŒber die neue bilateralen Entwcklungen Russland/TĂŒrkei und Russland/Ukraine sowie die weitere Enntwicklung des Ölpreises befragt.
Ab Oktober 2013 können Sie unter Eingabe von quot;EastStockTV quot; bei www.youtube.de die aktuellen Kommentare von Andreas MÀnnicke zu den Aussichten an den Welt- und Ostbörsen kostenlos abrufen. Abonnieren Sie einfach den Kanal bei www.youtube.de.
Ab Mai 2014 können mit Herrn MĂ€nnicke ĂŒber www.go.guidants.com auch interaktiv in Kontakt treten und Fragen zu den Ostbörsen stellen.
Verpassen Sie die Outperformancechancen in Osteuropa nicht und bestellen Sie jetzt den Börsenbrief EAST STOCK TRENDS unter www.eaststock.de. Ein Probe-Abo (3 Ausgaben kosten nur 15 €). Die beiden Muster-Depots erzielten seit Februar 2009 eine Performance von ĂŒber 240% im Muster-Depot 1 (konservativer Osteuropa-Basket) bzw. ĂŒber 290% im Muster-Depot 2 (spekulativer Osteuropa-Basket). In den neuen Muster-DeĂŒots ab 2015 wude eine Performance von jeweils ca 50% erzielt ebenso wie in dem neuen quot;goldigen quot; Muster-Depot ab 2016.
Zudem können Sie sich alle bisherigen TV-Inteviews von Andreas MÀnnicke in diesem Jahr runterladen unter den Links der Rubrik quot;Interviews quot;.
Kommt jetzt eine Jahresendrally oder ein Mini-Crash?
Montag, 17. Oktober 2016 21:14:00
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Die Weltbörsen bewegten sich in den letzten Wochen seitwĂ€rts. Die Frage ist, ob die großen Weltbörsen-Indices in den nĂ€chsten Wochen nach oben oder nach unten ausbrechen. Dabei gilt es bis Jahresende noch so einige HĂŒrden zu ĂŒberwinden. Es drohen sogar einige black swans wie die mögliche Pleite der Deutsche Bank AG. Mit dem bisherigen Kursverlauf an den globalen Aktienbörsen können insbesondere die Anleger in Osteuropa zufrieden sein, denn 9 Börsen aus Osteuropa zĂ€hlen zu den 30 am besten performenden Aktienbörsen der Welt. para...p
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Geht die Deutsche Bank AG pleite?
Sonntag, 02. Oktober 2016 15:56:00
Der Kurs der Aktie der Deutschen Bank AG erreichte am 30. September morgens ein neues Allzeit-Tief von unter 10 €, um am 30. September intraday wieder um ĂŒber 10 Prozent auf 11,6 € anzusteigen. Es mehren sich die GerĂŒchte, dass sich die Deutsche Bank AG auch wegen der Klage aus den USA in einer LiquiditĂ€tskrise befindet und eine Not-Kapitalerhöhung machen muss. Immer mehr Hedgefonds spekulieren nicht nur auf fallende Kurse bei der Deutschen Bank AG - wie auch die Investmentlegende George Soros -, sondern rĂ€umen auch ihre Konten bei der Deutschen Bank AG, was ein erstes Alarmzeichen ist, denn die Deutsche Bank AG ist die grĂ¶ĂŸte Clearing-Stelle fĂŒr fast 200 Hedgefonds in Europa.
Zudem plant die Commerzbank einen Stellenabbau von 9000 Stellen. Viel besser geht es - allen Unkenrufen zum Trotz - der russischen Sberbank in Russland mit einem Plus von ĂŒber 150 Prozent seit Anfang 2015. Kann es aber bei einer Pleite der Deutschen Bank AG zu einem System-Crash kommen oder Muss die Deutsche Bank AG – anders als in 2008/9 - dann doch Staatshilfe in Anspruch nehmen? Kommt es nun zu einer neuen Bankenkrise in Europa?
Deutsche Bank am Freitag nach neuen GerĂŒchten erholt, aber

Die Aktien Großbanken Deutsche Bank AG und Commerzbank AG verloren ausgehend vom Höchstkurs schon ĂŒber 90 Prozent an Wert und sind bei einer so geringen Marktkapitalisierung von nur noch 16 bzw. 7 Milliarden € geeignete Übernahmekandidaten, aber keiner weiß so genau, wie hoch die Risiken beider Banken einzustufen sind. Das Hoch lag bei der Deutschen bank AG in 2007 bei etwa 120 € und bei der Commerzbank in 2000 bei etwa 140 € und in 2007 bei etwa 130 €. Nun sind die Aktienkurse auf 11,6 bzw. 5,7 € eingebrochen. Ein Fiaskos fĂŒr alle in- und auslĂ€ndischen AktionĂ€re.

Vertrauenskrise bei der Deutschen bank AG hÀlt an
Bei der Commerzbank AG ist bereits seit der Krise im Jahr 2008/9 der Staat mit 25 Prozent beteiligt. Die Commerzbank will bis 2020 90000 Stellen streichen, um wieder profitabel zu werden. Beide Großbanken leiden unter der Minus-Zinspolitik der EuropĂ€ischen Zentralbank (EZB), denn so werden die Zinsmargen immer geringer. Sie mĂŒssen die GebĂŒhren erhöhen, um den Wegfall der ErtrĂ€ge auszugleichen. Die EZB trĂ€gt insofern eine Mitschuld an der Misere, aber viele Probleme sind auch hausgemacht. Die Deutschen Bank AG bekommt eine Klage nach der anderen auf den Tisch und bildete dafĂŒr schon RĂŒckstellungen im Volumen von 5,5 Milliarden €. Dies dĂŒrfte aber in Anbetracht der neuen Klage des US-Justizministeriums ĂŒber 14 Mrd. US-Dollar nicht ausreichen, auch wenn der Betrag nach einem Vergleich geringer ausfallen wird. Die Deutschen Bank AG strudelt damit aber auch in eine Vertrauenskrise.
Ist ein Vergleich wirklich in Sicht?
Nun mehren sich die GerĂŒchte, dass auch die Deutsche Bank AG Staatshilfe oder zumindest eine Kapitalerhöhung benötigt. Der Aktienkurs der Deutschen Bank AG fiel am 30. September morgens zunĂ€chst auf ein Allzeit-Tief von unter 10 €, um dann wider auf 11,6 € sprunghaft anzusteigen, was per Saldo 6,39 Prozent ĂŒber den Schlusskurs des Vortags war. Auslöser fĂŒr den Kursprung war ein von der französischen Presse aufgebrachtes GerĂŒcht, dass die Deutsche Bank AG bald ein Vergleich fĂŒr die 14 Mrd USD-Dollar Klage des US-Justizministerium machen könne. Dies GerĂŒcht wurde von der Deutschen Bank AG aber nicht bestĂ€tigt.
Deutsche Bank AG mit hohen Risiken und zu geringer Kapitalausstattung
Die Fakten um die Deutsche Bank AG belegen, dass es sich um ein hochgradiges „Risikopapier“ handelt. Wie groß die Risiken genau sind und ob die Bank aufgrund der Risiken Pleite gehen kann, ist ungewiss, aber möglich. Die Bilanzsumme der Deutschen Bank AG betrĂ€gt 1,6 Billionen €, was die HĂ€lfte des deutschen Bruttosozialprodukts ist. Das Eigenkapital betrĂ€gt aber nur 68 Milliarden €, was nur 4 Prozent der Bilanzsumme ist. Die Marktkapitalisierung betrĂ€gt mit 16 Milliarden € nur 1 Prozent der Bilanzsumme. Schon an diesen Zahlen erkennt man, wie stark die Deutsche Bank AG mit fremdem Geld hebelt, was schon von daher grĂ¶ĂŸer Risiken in sich birgt.
Die hohen Bonuszahlungen sind ein Skandal
In den letzten Jahren wurde seit 2009 zwar durch Kapitalerhöhungen 13,9 Milliarden € eingesammelt, die schon alle ĂŒberwiegend durch Rechtsstreitigkeiten und eine Lawine von Gerichtsprozessen verpulvert wurden, aber auch 19,3 Milliarden an Bonuszahlungen geleistet. WofĂŒr eigentlich? FĂŒr UnfĂ€higkeit im Management? Dies ist ein Skandal!
Hohe CDS-PrÀmien zeigen die hohen Risiken auf
Das ehemalige Flaggschiff Investmentbanking wurde zwar in London abgebaut, aber auch hier kann es immer wieder zu Schieflagen kommen. Die grĂ¶ĂŸten Gefahren liegen aber bei außerbörslichen DerivategeschĂ€fte wie vor allem die Credit Default Swaps (CDS), also AbsicherungsgeschĂ€fte fĂŒr Kredite und Zinsen. Die Höhe der RisikoprĂ€mien fĂŒr CDS sind aber immer ein gutes Zeichen, wie hoch der Markt die Risiken einschĂ€tzt und die sind bei der Deutschen Bank AG in den letzten Wochen sprunghaft nach oben gestiegen.
Wer blickt noch durch bei den DerivategeschÀften?
Bei den außerbörslichen Derivaten weiß keiner so genau Bescheid, da diese GeschĂ€fte nicht geregelt und daher auch nicht extern kontrolliert werden. Auf dem Papier sind DerivategeschĂ€fte als AbsicherungsgeschĂ€ft zwar Nullsummenspiele; dies aber nur, wenn ein großer Counterpart nicht ausfĂ€llt oder es einen Markt gibt. Wenn aber nicht, kann das ganze Kartenhaus zusammenbrechen. Das ist genau wie bei Versicherungen. Wenn die Versicherung selbst Pleite geht, sind keinerlei Risiken abgesichert, da es keinen gibt, der Zahlungen vornehmen kann. Wie wir alle wissen brach der Interbankenmarkt 2008 fast vollstĂ€ndig zusammen, weil keine Bank der andern vertrauen konnte. Wenn so ein Zustand erreicht ist, bricht auch der Derivatemarkt zusammen und auch andere MĂ€rkte werden wegen mangelnder LiquiditĂ€t austrocknen, insbesondere, wenn Banken und auch Versicherungen pleitegehen wie es 2008 der Fall war. So etwas kann aber wieder passieren, auch wenn es den US-Banken jetzt etwas besser geht als den deutschen Banken.
Das weltweite Derivatevolumen sank zwar nach der Lehman Brothers Pleite von 620 auf 480 Billion US-Dollar, es hat aber immer noch den Charakter von Massenvernichtungswaffen, wie es Waren Buffet nannte. Allein Derivate-Volumen allein der Deutschen Bank AG ist mit 32 Billionen € - einige behaupten sogar 60 Billion USD-Dollar, wobei JP Morgen „nur“ 52 Billionen USD-Dollar an Derivaten hat- , 10 bis 20 mal grĂ¶ĂŸer als das Bruttosozialprodukt Deutschlands und mehr als doppelt so groß wie das Bruttosozialprodukt Europas mit 14 Billionen €. Im Jahr 2008 gab es schon so eine Situation, wo fast alle Banken und Versicherungen der Welt pleite waren und nur durch Staatshilfe gerettet wurden, was freilich auch die Verschuldung der LĂ€nder seitdem enorm erhöhte.
Die Notenbanken verschÀrfen die Bankenprobleme durch die Nullzinspolitik
Nun versuchen die Notenbanken durch die Nullzinspolitik die Probleme in die Zukunft zu schieben, was bisher auch gelang. Es entstand aber dadurch eine gewaltige Anleihen-Blase, wo auch durch die Höhe der Zinsen die Risiken nicht richtig widergeben werden. Da wir uns an diese Nullzins- oder sogar Negativzinspolitik gewöhnt haben, nenne ich das die „Drogenpolitik! der Notenbanken, was auch ein planwirtschaftlicher Akt ist. Auch die Tatsache, dass systemrelevante Banken nicht Pleite gehen dĂŒrfen ist ein Beleg, dass die Marktwirtschaft ad absurdem gefĂŒhrt wurde. Die Deutsche Bank AG ist aber zu groß wo weder ein „Bail out“ (durch Staatshilfe) noch ein „Bail in“ (durch AktionĂ€re, also durch Kapitalerhöhungen) funktionieren wĂŒrde. wenn die Deutsche Bank AG in das „schwarze Loch“ der nicht mehr erfĂŒllbaren DerivategeschĂ€fte fallen wĂŒrde.
Ungeregeltes und unkontrolliertes Derivate-GeschÀft als Zeitbombe
Wenn auch die Regulierung im Bankensektor immer mehr zunahm und die europÀische Union eine wenig leistungsfÀhige Bankenunion schuf, die demnÀchst wohlmöglich die Deutsche Bank AG retten muss, so gibt es nach wie vor keine Regulierung im OTC-DerivategeschÀft der Banken, wo auch kaum ein Banker mehr durchblickt. Man kann nur hoffen, dass das Risikomanagement und die internen Kontrollen der Banken seit 2008 verbessert wurden.
Einige große Hedgefonds kehren der Deutschen Bank AG schon den RĂŒcken
Der Fall Deutsche Bank AG lĂ€sst aber schon wieder alle Alarmglocken klingeln, die es nur gibt. Denn die Deutsche Bank AG ist die Haupt-Clearingstelle fĂŒr europĂ€ische DerivategeschĂ€fte mit fast 200 Hedgefonds. Einige große Hedgefonds sollen nach Bloomberg angeblich schon die Konten bei der Deutsche Bank AG gerĂ€umt haben wie Millennium Partners, Capula Investment Management und Rokos Capital Management, die neben 7 weiteren Hedgefonds der Deutschen Bank AG den RĂŒcken gekehrt haben oder zumindest ihr Exposition reduziert haben. Dies ist bereits das erste Zeichne einer ernsthaften Vertrauenskrise. Angeblich hat China eine Transaktion ĂŒber 3,9 Mrd US-Dollar bei der Deutschen Bank AG blockiert. Sicherlich werden jetzt auch negative GerĂŒchte um die SoliditĂ€t gestreut, weil jetzt auch viele Hedgefonds bei der Deutschen Bank AG short sind, nicht zuletzt der Investmentguru George Soros. Der US-Investmentexperte Martin Armstrong warnt vor einer globalem System-Kernschmelze, die schon am 4. Oktober beginnen kann, wenn der Felle der Deutschen Bank AG wegschwimmen sollten.
Die ĂŒblichen Beruhigungspillen fĂŒr das Volk
Der EZB-Chef Mario Draghi meinte kĂŒrzlich bei seiner Stellungnahme im Deutschen Bundestag, wo er seine außergewöhnliche Geldpolitik verteidigte, dass ein Problem bei der Deutschen Bank AG nicht sein Problem sei, dabei wurde zuvor die italienischen Bank Monte Paschi im Sommer auch mit Hilfe der EU und EZB gerettet. Nach einer Bankenkrise in Italien droht nun auch eine Bankenkrise in Deutschland und damit auch in Europa. Der Deutsche Bank AG-Chef Cryan meint, dass eine Kapitalerhöhung im Moment nicht notwendig sei und die Bank hinreichend LiquiditĂ€t besitze, um auch die Gelder fĂŒr die Klage aus den USA aufzubringen. Von Angela Merkel kam eine Ă€hnliche Stellungnahme, dass eine Staatshilfe nicht auf der Tagesordnung steht. Dabei gibt es schon lange einen Notfallplan der Regierung, falls eine Großbank in eine Schieflage kommt. Nur darf man sowas natĂŒrlich nicht Ă€ußeren, weil dann noch mehr das Vertrauen schwindet und ein Banken Run eingeleitet wird, der auch zu einem System-Crash fĂŒhren kann. Dies sind die ĂŒblichen Beruhigungsspillen fĂŒr das Volk, damit es nicht zu einem Banken Run kommt. Die gab es vor der Lehman Brothers-Pleite aber auch, geadelt durch das hohe Rating der Rating-Agenturen, von denen man jetzt aber auch nichts hört, ebenso wenig wie von der BaFin.
Es lebe der große Unterschied
Wesentlich besser als bei der Deutschen Bank AG sieht es nach wie vor bei der Sberbank aus, die ihre ErtrĂ€ge in diesem Jahr durch normales KreditgeschĂ€ft wesentlich erhöhen könnte. Der Kurs gab zwar am Freitag um 1,7 Prozent auf 8,4 € nach; er stieg aber um fast 100 Prozent schon in diesem Jahr und um ĂŒber 150 Prozent seit Anfang 2015. Russland konnte nun auch einen Eurobond ĂŒber 1,75 Milliarden US-Dollar mit eine Rendite von fast 4 Prozent platzieren, wobei die Nachfrage sehr groß war. Allen Unkenrufen und allem Russland-Bashing zum Trotz waren und sind Anleger in Russland bisher wesentlich besser aufgehoben als in Deutschland insbesondere wenn man die Kurse der Deutschen Bank AG und der Sberbank, aber auch von Aeroflot und der Lufthansa AG vergleicht. Es lebe der große Unterschied!
OPEC ĂŒberrascht mit einer Fördermengen-Drosselung
Die OPEC einigte sich ĂŒberraschend zudem auf eine Fördermengendrosselung von 33,5 auf 32,5 Mio. Barrel/Tag, was dem Brentölpreis zu einem Kurssprung auf ĂŒber 49 US-Dollar/Barrel verhalf. Auch Russland will die Fördermengen jetzt verringern. Es ist aber fraglich, ob dies auch eingehalten wird. Durch den stark gestiegenen Ölpreis stieg auch der Rubel auf 70,67 EUR/RUB an. Dennoch gaben die meisten Ölaktien wie auch der RTS-Index am Freitag durch Gewinnmitnahmen etwas nach.
Erst informieren, dann investieren.
Nach der Korrektur im August/September 2015, in der ersten DezemberhĂ€lfte 2015 und auch in den ersten Handelswochen im neuen Jahr (bis 12. Februar) bleibt auch die Moskauer Börse eine attraktive und stark unterbewertete Trading-Börse, die vom 21. bis 29. Januar 2016 sogar um 25 Prozent und vom 11. Februar bis Mitte August 2016 um ĂŒber 45 Prozent anstieg, was die großen Trading-Chancen selbst in einem BĂ€rmarkt aufzeigt. Die Moskauer Börse tendierte zuletzt stabil seitwĂ€rts. 6 Börsen aus Osteuropa konnten auch in 2016 den DAX klar outperformen und sind immer noch im Plus.
Informieren Sie sich jetzt ausfĂŒhrlich ĂŒber die HintergrĂŒnde der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukĂŒnftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch in Kasachstan und der Ukraine gibt es neue Chancen. Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email fĂŒr nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-VorschlĂ€gen wie mit der quot;Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der letzte EST erschien am 19. September 2016 mit der Vorstellung einer aussichtsreichen Rohstoff-Aktie. Das neue goldige „Muster-Depot“ des EST liegt bereits 55 Prozent im Plus und die die Goldaktien Highland Gold Mining und Trans Sibirian Gold um ĂŒber 100 Prozent in 2016.
Neu fĂŒr Trader oder Investoren, die wissen wollen, wie sie ihr Kapital schĂŒtzen können, ist der neue monatlich erscheinende Börsenbrief THE BIG PICTURE (TBP) mit der Analyse der Weltbörsen-Indices, der Rohstoffe und Devisen fĂŒr nur 50 € (per E-Mail fĂŒr 12 Ausgaben) bestellbar bei der ESI GmbH (www.eaststock.de, Tel 040/6570883, Fax: 040/6570884).
Interview-Hinweise: Andreas MĂ€nnicke wurde am 14. September 2016 in Börsen Radio Networks ĂŒber aussichtsreiche Aktien in Russland befragt. Sie können sich das Interview jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 116.
Seminar-Hinweis: Das nĂ€chste Ostbörsen-Seminar „Wir schaffen das oder auch: Go East – In der Krise liegt die Chance“ findet am 23. November 2016 um 17.30 Uhr gleich nach dem Eigenkapitalforum in Frankfurt/M statt. Info und Anmeldung bei der ESI GmbH, JĂŒthornstr, 88,22043 Hamburg, Tel: 040/6570883, email: info@eaststock.de, web www.eaststock.de.
Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn MĂ€nnicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .
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FED sorgt fĂŒr gute Stimmung an den Börsen, nur fĂŒr wie lange noch?
Sonntag, 25. September 2016 20:27:00
In der vergangenen Woche dominierten wieder einmal die Notenbankentscheidungen das Geschehen an den Weltbörsen. Die EuropĂ€ischen Notenbank ließ die Zinsen unverĂ€ndert, die englische auch, sie will aber die Zinsen in Zukunft senken, ebenso wie die japanische Notenbank, die aber die Geldmenge – wahrscheinlich durch AktienkĂ€ufe – mehr ausweiten will. Auch die FED ließ die Zinsen am 21. September unverĂ€ndert, worauf die Anleger gleich wieder erleichtert zugriffen und die Aktienkurse am 21. und 22. September uni sono anstiegen. Am 23. September kam es aber schon wieder zu gewinnmitnahmen und leichten korrekteren an den Weltbörsen. Nun fragen sich die Anleger wie lange der RĂŒckenwind anhĂ€lt.
FED sorgt fĂŒr RĂŒckenwind
Da die amerikanische Notenbank FED die Zinsen am 21. September nicht erhöht hat, stiegen die Aktienkurse an der Wall Street wieder an. Besonders gut lĂ€uft es an der Moskauer Börse, aber auch in Kasachstan. Die Sberbank erreichte seit 2015 schon ein Plus von 156% und Aeroflot ein Plus von 180%. Das Muster-Depot des Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (www.eaststock.de) konnte in diesem Jahr schon um 55% zulegen. Da die FED-Chefin Janet Yellen aber eine Zinserhöhung fĂŒr Dezember in Aussicht stellte, war die Stimmung auch wieder gedĂ€mpft. Der RĂŒckenwind der FED dĂŒrfte nicht lange anhalten, denn jetzt beginnt der „heiße Herbst“ an den Weltbörsen.
Sorgen um die Deutsche Bank AG
Dabei sieht das Konjunkturbild in den USA nicht sonderlich positiv aus, aber auch nicht in Europa mit sehr schwachen Wachstumszahlen in Frankreich und Italien. In Deutschland muss man sich sogar Sorgen um den Fortbestand der Deutsche Bank AG machen, die von US-Justizministerium eine Klage ĂŒber 14 Mrd. USD wegen Immobilienkredite aus den Jahr 2008 auf den Tisch bekam. Dennoch schnitt auch der DAX nach der Zinsentscheidung der FED zunĂ€chst recht positiv ab.
Am 23. September korrigierten aber auch der DAX um 0,65 Prozent auf 10.614 Indexpunkte, ebenso wie der Dow Jones Industrial Index um 0,71 Prozent auf 18.261 Indexpunkten. Gold tendierte seitwĂ€rts bei 1338 US-Dollar/Unze und Silber gab um 0,96 Prozent auf 19,70 US-Dollar/Unze nach, nachdem die Preise fĂŒr Gold und Silber an den beiden Vortage auch davon profitierten, dass die FED zunĂ€chst nichts machte und die FĂŒĂŸe still hielt.
Moskauer Börse bleibt top
Besonders gut schnitt in diesem Jahr die weiterhin Moskauer Börse ab. Der RTS-Index stieg schon ĂŒber 25 Prozent, korrigierte am Freitag aber auch um 0,82 Prozent auf 993 Indexpunkten, nachdem der Brent-Ölpreis um 3 Prozent auf 46,03 US-Dollar/Barrel und der WTI-Ölpreis sogar um 4,1 Prozent auf 44,03 US-Dollar/Barrel nachgab. Noch bessrer als der russische Aktienmarkt schnitten in Osteuropa nur die Aktien aus Kasachstan ab, die schon um 28 Prozent in diesem Jahr zulegen konnte.
Die Probleme in Syrien und Ukraine bleiben auch nach dem Waffenstillstand ungelöst
Der Vize-.Kanzler und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel war vergangene Woche in Moskau, um die Wirtschaftsbeziehungen zu Russland verbessern, die aber noch sehr unter den Sanktionen leiden. Voraussetzung fĂŒr die Beendigung der Sanktionen ist die Umsetzung der Minsk 2 Vereinbarungen fĂŒr die Ukraine. In der Ukraine wurde zwar ein Waffenstillstand beschlossen, der aber sehr brĂŒchig ist Auch in Syrien gab es ein Waffenstillstandsabkommen, das aber zunĂ€chst von der amerikanischen Luftwaffe gebrochen wurde, indem 60 syrische Soldaten bei einen US-Luftangriff angeblich „versehentlich“ getötet wurden. Wer fĂŒr den anschließenden Anschlag auf die UN-Hilfslieferungen verantwortlich war, ist noch ungeklĂ€rt. Auch hernach wurde Aleppo weiter bombardiert und es starben weiter Zivilisten. Wer ist nun in der Lage, dieses unnötige Morden zu beenden? Aber auch die Probleme in der Ukraine bleiben ungelöst, was aber im Moment kein relevantes Thema fĂŒr die Börsen zu sein scheint.
Erst informieren, dann investieren.
Nach der Korrektur im August/September 2015, in der ersten DezemberhĂ€lfte 2015 und auch in den ersten Handelswochen im neuen Jahr (bis 12. Februar) bleibt auch die Moskauer Börse eine attraktive und stark unterbewertete Trading-Börse, die vom 21. bis 29. Januar 2016 sogar um 25 Prozent und vom 11. Februar bis Mitte August 2016 um ĂŒber 45 Prozent anstieg, was die großen Trading-Chancen selbst in einem BĂ€rmarkt aufzeigt. Die Moskauer Börse tendierte zuletzt stabil seitwĂ€rts. 6 Börsen aus Osteuropa konnten auch in 2016 den DAX klar outperformen und sind immer noch im Plus.
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TV-Hinweis: MÀnnicke am 21. September 2016 um 10.40 Uhr in N-TV/Telebörse
Mittwoch, 21. September 2016 08:56:00
TV-Hinweis: Andreas MĂ€nnicke wird heute am 21. September 2016 um 10.40 Uhr in N-TV/Telebörse anlĂ€ĂŸlich des Besuchs des Vize-Kanzlers Gabriel in Russland ĂŒber die Chancen in Russland befragt.
Der russischen Aktienmarkt bleibt einer der Top-Performer unter den Weltbörsen in diesem Jahr.
Am 19. September 2016 erschien der Börsenbrief EAST STOCK TRENDS mit der Vorstellung einer aussichtsreichen Rohstoff-Aktie als quot;Aktie des Monats quot;. Die quot;Aktie des Monats Juli quot; Aeroflot konnte schon um 12% im kurs in 2 Monaten udn um 180% seit Anfang 2015 als Muster-Depot-Aktien zulegen. Aber auch die Sberbank schaffte es schon auf ein Plus von 156% seit Anfang 2015.
Das neue quot;goldige quot; Muster-Depot mit russischen Goldaktien korrigierte zwar etwas, erzielte aber immer noch eine Performance von +55% in diesem Jahr
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Ist das der Anfang vom Ende?
Sonntag, 11. September 2016 18:34:00
ZinsĂ€ngste brachten am Freitag die Wall Street unter Druck. Der Dow Jones Industrial Index (DJI erlitt mit minus 2,26 Prozent den grĂ¶ĂŸten Kurseinbruch nach dem Brexit. Die Markttechnik ist sehr brisant. Die Anleger haben davor Angst, dass die FED die Zinsen am 21. September doch erhöhen wird, obwohl die letzten Konjunkturdaten relativ schwach in den USA ausfielen. Die Drogenpolitik der Notenbanken hat bisher nicht viel geholfen, aber gefĂ€hrliche Blasen im Anleihenmarkt geschaffen.
Nun fragen sich die Anleger, ob die schon die Ende der 5-jÀhrigen Aktien-Hausse ist. Aber auch politisch gibt es Anzeichen, dass Demokratien in Gefahr geraten, unregierbar zu werden und sich das Volk immer mehr spaltet. Auch Kriegsgefahren halten an. Gut behaupten konnten sich die Moskauer Börse nahe dem Allzeit-Hoch in Rubel.
ZinsĂ€ngste sorgen fĂŒr Kurskorrekturen
An der Börse ist es nicht immer einfach, die Wendepunkte von Trends rechtzeitig zu erkennen. Aber es gibt berechtigte Sorgen, dass der 9. September einen Wendepunkt an der Wall Street einlĂ€uten könnte. Anlass fĂŒr den Kurseinbruch war eine Kleinigkeit, nĂ€mlich die Äußerung des regionalen Notenbankers von Boston, Eric Rosengren, der vor einer zu langsamen Straffung der geldpolitischen Entscheidungen warnte. Zudem wurde negativ aufgenommen, dass die EZB keine weiteren Maßnahmen am Donnerstag beschloss und die Zinsen unverĂ€ndert bei null beließ. In Deutschland schlugen auch die schwachen Exportdaten auf die Stimmung.
So gab der Dow Jones Industrial Index am Freitag um 2,13 Prozent auf 10.885 Indexpunkte nach und der X-DAX nachbörslich um 1,82 Prozent auf 10.486 Indexpunkte. Da die Aktienkurse jetzt demnÀchst in ein charttechnisches Loch fallen, kann es in den nÀchsten Wochen sogar zu einem Mini-Crash kommen, sobald der DAX 10.400 Indexpunkte unterschritten hat bzw. der DJI 18.000 Indexpunkte.
Ist das jetzt der Anfang vom Ende der Aktienrally?
Nachdem die Kurse an der Wall Street seit ĂŒber 1 Monat keine neuen Höchstkurse mehr erreicht haben und die Kurse auch im August nur seitwĂ€rts tendierten, fragen sich die Anleger, ob sich der 5-jĂ€hrige Bullenmarkt nun dem Ende entgegen neigt. Die Börsenexperten George Soros und Marc Faber warnen sogar durch die expansive Geldpolitik der Notenbanken und der Zins-Manipulation vor Blasenbildungen und einen Börsen-Crash noch in diesem Jahr. Die Monate September und Oktober waren schon oft der Ausgangspunkt von stĂ€rkeren KurseinbrĂŒchen an der Börse. War der Freitag der 9. September also der Anfang vom Ende eines 5-jĂ€hirgen Bullenmarktes? Die Marktechnik ist jetzt brisant und es gibt eine Reihe von kritischen Marken und „roten Linien“, die Anleger beachten sollten.
Ist dies der Anfang vom Ende der glaubhaften Notenbankpolitik?
Sind die Notenbanken jetzt mit also mit ihrem Latein am Ende? Die amerikanische Notenbank FED will die Zinsen erhöhen, die EuropĂ€ischen Zentralbank EZB und die Japanische Notenbank will die Zinsen lange Zeit niedrig halten und die englische Notenbank will die Zinsen senken. Was aber können die Notenbanken damit bewirken? Das Inflationsziel von 2 Prozent wurde trotz jahrelangen Gelddruckens von keiner dieser Notenbanken erreicht. Das FED-Mitglied John Williams, Notenbankchef aus San Franzisco, fordert jetzt schon ein Inflationsziel von 4 Prozent, damit ĂŒberhaupt mal was in diese Richtung passiert. In den USA, Japan und Europa liegen die Inflationsraten alle unter 1 Prozent, in Europa bei 0,2 Prozent.
Es scheint so, dass die Geldpolitik der Notenbanken zwar bisher eine Depression und weltweite Rezession verhindert hat, aber auch keine strukturellen Probleme gelöst hat. Das Wachstum ist in den USA, Japan und in Europa weiterhin weit unterdurchschnittlich, die Verschuldung aber weit ĂŒberdurchschnittlich. Als ultima ratio könnten die FED und die EZB noch Aktien kaufen, was aber auch nur eine weitere Manipulation der MĂ€rkte bedeuten wĂŒrde, die letztendlich im Eklat enden wird.
Es stellt sich ohnehin die Frage: wer kontrolliert die Notenbanken und dĂŒrfen Notenbank wirklich alles machen? Die Folgen der expansiven Bevölkerung wird irgendwann die Bevölkerung zu tragen haben, wobei die Ursache kritik-immune Notenbank-BĂŒrokraten sind, die auch nicht immer wissen, was ratsam ist.
Klar is, dass wie einen gewaltigen Anleihen-Bubble haben und zwar nicht nur bei Staatsanleihen, sondern auch bei Unternehmensanleihen. ZunĂ€chst ist aber klar erkennbar, dass die Ausgabe von Anleihen mit negativen Zinsen, was fĂŒr sich betrachtet schon eine AbsurditĂ€t ist, nicht nur Banken, Bausparkassen, Versicherungen und Pensionskassen frĂŒher oder spĂ€ter in den Ruin fĂŒhren wird, sondern dass es auch zu einem gewaltigen Anleihen-Crash irgendwann kommen wird, wenn die Inflationsraten dann tatsĂ€chlich krĂ€ftig ansteigen sollten oder die Notenbanken ihre extrem expansive und anormale Geldpolitik aufgeben. Sprich: der Schritt „back to the roots“, also die Aufgabe der Drogenpolitik der Notenbanken mit gedopten und manipulierten MĂ€rkten bzw. der Schritt zur NormalitĂ€t, den die FED gerade versucht zu gehen, ist extrem gefĂ€hrlich und hat auch Risiken und Nebenwirkungen. Wie darauf dann die Weltbörsen reagieren werden, kann man nur erahnen.
Die Notenbanken spielen ohnehin nur auf Zeit und hoffen auf strukturelle Reformen der Politiker, die dann auch nachhaltiges Wachstum bringen. Es wird jetzt wohl wieder die Zeit der Konjunkturprogramme kommen (mĂŒssen), die dann aber auch die Verschuldung weiter erhöhen werden. Ein Teufelskreis.
Ist dies der Anfang vom Ende der Demokratien und stabilen Regierungen?
Die Anleger sind aber nicht nur besorgt ĂŒber die wirtschaftliche Verfassung, sondern auch um die Stimmung im Land, die „Elite-Politiker“ und die Demokratien. So kommt es in vielen LĂ€ndern immer mehr zu Zweiteilungen und Spaltungsprozessen. In den USA gibt es schon lange keinen prosperierenden Mittelstand mehr so wie in Deutschland. Es gibt nur einige Groß-Konzerne und Global Player, denen es noch ganz gut geht und die ĂŒber Aktien-RĂŒckkaufprogramme den Aktienmarkt kĂŒnstlich oben halten, aber wie lange noch? Die politischen Eliten werden reihenweise abgestraft durch eine Zunahme von unzufriedenen BĂŒrgern, wobei die GrĂŒnde fĂŒr die Unzufriedenheit vielfĂ€ltig sind. In Europa bekommen rechtspopulistische Parteien immer mehr Zulauf und UnterstĂŒtzung.
In letzter Konsequenz kann dies aber dazu fĂŒhren, dass es keine starke AutoritĂ€ten und FĂŒhrungspersönlichkeiten mehr gibt, die das Volk hinter sich bringen können. Es kann auch zu Patt-Situationen kommen, die ein Land unregierbar machen wie zurzeit in Spanien. Wenn viele kleine Parteien in das Parlament kommen, droht die Gefahr der Zersplitterung und schwierigen Koalition-Bildungen. Dies kann in Anbetracht der großen Herausforderungen, vor den wir steh sehr gefĂ€hrlich ein und in letzet Instanz auch zum Krieg oder dem Ruf eines starken Mannes fĂŒhren, was auch ein Weltkrieg bedeuten kann. Über die HĂ€lfte der Bevölkerung wird nicht mitgenommen, was gefĂ€hrlich ist. dabei geht es den Unternehmen in Deutschland recht gut, was aber kaum wahrgenommen und ignoriert wird, weil dies „unten“ beim kleinen Mann nicht ankommt. Das Problem der Altersarmut ist schon jetzt evident.
Ist dies der Anfang vom Ende von der Vision Europa?
Dies fragte man sich schon nach dem Brexit, wobei der Brexit noch nicht einmal formell beantragt wurde. Unverkennbar sind aber die Zerfallsprozesse in Europa, wobei die Migrationswelle nur ein wesentlicher Faktor ist. Schon gibt es GerĂŒchte, dass die Migrationswelle in Europa von den USA ganz gezielt als „Waffe“ zur SchwĂ€chung Europas imitiert wurde. Osteuropa macht deutlich erkennbar nicht mit bei der Aufnahme von arabischen FlĂŒchtlingen und dabei wird es auch bleiben, denn dort ist die Angst vor einer Islamisierung der Gesellschaft besonders ausgeprĂ€gt, obwohl der Anteil der Moslems dort noch sehr gering ist, ebenso wie in Ost-Deutschland.
Aber nicht nur die drohende Islamsierung wird zunehmend zu einem europĂ€ischen Thema, sondern auch die strukturelle Arbeitslosigkeit von Jugendlichen in sĂŒdeuropĂ€ischen LĂ€ndern. Schließlich ist auch die Arbeits- und Hoffnungslosigkeit von jugendlichen Moslems dann ein Auslöser, zum IS-Krieger zu werden, womit die Terrorgefahr zunimmt.
Alles das, was Frankreich - relativ erfolglos - hinter sich hat, hat Deutschland nun vor sich. Die Integration von Hunderttausenden von arabischen Jugendlichen, oft mit geringer Ausbildung, wird eine Herkulesaufgabe, die nur dann zu schaffen ist, wenn es der Wirtschaft weiterhin sehr gut geht und sehr viel mehr Geld in die Hand genommen wird. Im Falle einer Rezession werden sich die Probleme verschĂ€rfen was JugendkriminalitĂ€t und auch Macho-Gehabe und sexuelle Übergriffe der mĂ€nnlichen arabischen Jugendlichen angeht.
Ist das der Anfang vom Ende von Angela Merkel als Bundeskanzlerin?
Dies fragt man sich (nicht erst) seit dem Wahlsieg der AfD in Mecklenburg-Vorpommer, wo die AfD erstmals mehr Stimmen erzielte als die CDU. Die CSU macht jetzt ordentlich Druck, damit Angela Merkel mehr auf das Volk hört. Wer aber ist das Volk? Eine Mehrheit hat die AfD nirgendwo. Auch hier ist Angela Merkel wegen der FlĂŒchtlingspolitik auf dem absteigenden Ast, der bald zu brechen droht. Es besteht auch hier die Gefahr, dass bei der nĂ€chsten Bundestagswahl im nĂ€chsten Jahr 6 bis 7 Parteien in den Bundestag kommen, also CDU und CSU (als eigenstĂ€ndige bundesweite Partei?), SPD, die Linken, die GrĂŒnen, die FDP (?) und die AfD, die mit nur knappen Mehrheiten eine mehrfarbige unstabile Regierungs-Koalition bilden können. Dies wird dann erschweren, wichtige Reformen schnell durchzufĂŒhren. Das Schlimmste wĂ€re eine dauerhafte Patt-Situationen wie in Spanienoder Italienische-Chaos-VerhĂ€ltnisse oder gar Weimarer VerhĂ€ltnisse , wobei wir alle noch wissen, was daraus wurde. Die etablierten Parteien verlieren in vielen LĂ€ndern an Stimmen und die stimmlosen unzufriedenen ProtestwĂ€hler nehmen immer dazu. Dies kann in einen ein Demokratie-Krise enden, denn ein Großteil des Volkes fĂŒhlt sich in der Regierung und auch in der eigen Partei nicht mehr vertreten.
Ist dies der Anfang vom Ende des Euros?
Ende Oktober soll es in Italien ein Referendum ĂŒber eine VerfassungsĂ€nderung geben. Wenn hier der Primier Renzi nicht die Mehrheit ĂŒber sein Vorschlag bekommt, will er abtreten. Die 5 Sterne Partei könnte bei Neuwahlen vorne liegen und die 5 Sterne Partei will den Euro ebenso wie die Front National in Frankreich abschaffen. Drei Euro ist also in Gefahr ebenso wie Europa. Aber auch in den USA, Japan und sogar in China kann es neuen Protestwellen geben, die auch im Chaos enden können. In den USA werden viele WĂ€hler von der Demokratie faktisch ausgeschlossen und machen entweder nicht mit, oder wĂ€hlen eben Trump als angeblich „starken („Marketing“-)Mann. Es ist die Wahl zwischen Pest und Cholera in den USA. Die HĂ€lfte der Bevölkerung wird nicht mitgenommen und ein Großteil wird sogar völlig ausgeschlossen, was gefĂ€hrlich ist.
Ist das der Anfang vom Ende von kapitalistischen Systems?
Bisher konnten nur durch außergewöhnliche Maßnahmen, neudeutsch „Quantitative Easing“, das kapitalistischen System am Leben erhalten und Banken gerettet werden. Durch die Nullzinspolitik der Notenbanken werden aber nur Probleme zeitlich nach hinten verschoben, ebenso wie das globale Verschuldungsproblem. Zudem entstehen neue Probleme wie Blasenbildungen und Abschaffen des GeschĂ€ftsmodells fĂŒr Versicherungen, Banken und Pensionskassen. Eine vernĂŒnftige Altersvorsorge ist außer durch Aktien, Immobilien und Gold nicht mehr möglich. Die Risiken im Anleihenbereich werden immer grĂ¶ĂŸer. Hier kann es frĂŒher oder spĂ€ter auch zum Totalausfall kommen, wenn LĂ€nder pleitegehen und Notenbanken nicht mehr als ultima ratio retten können. Wer jetzt Anleihen kauft, macht garantiert Verluste und dennoch werden sie gekauft. So etwas Absurdes gab es noch nie in der Nachkriegszeit.
Dabei handelte es sich aber um die grĂ¶ĂŸte Zins-Manipulation, die es je gab. Was passiert aber, wenn man den Notenbanken nicht mehr vertraut? Dann wĂ€ren WĂ€hrungskrisen die Folge. „Prepper“ bereiten sich schon lange auf einen System-Crash vor. Der deutsche Innenminister de Maiziere empfiehlt jetzt auch Notreserven im Haus fĂŒr eine Krise zu haben, wo nichts mehr funktioniert außer dem Chaos. Zudem drohen Cyber-Kriege und es werden weitere TerroranschlĂ€ge im Hintergrund geplant, von denen wir gar nichts mitbekommen.
Russland und China versuchen ĂŒbrigens auch durch bilaterale GesprĂ€che und Kooperationen – auch im militĂ€rischen Bereich, den amerikanischen Turbo-Kapitalismus zu begegnen. Aus Alten entsteht etwas Neues. Wenn etwas ein Ende hat, fĂ€ngt etwas Neues an. Es lebe – zuweilen – auch das kreative Chaos und das Leben geht weiter – so oder so! Und außerdem: nur Schwarzmalerei macht keinen Sinn und die Bezeichnung „Anfang vom Ende“ kann ein sehr langer Zeitraum sein. Wie oft wurde schon behauptet, dass das der Anfang vom Ende sei und dann dauerte das „Ende“ doch wesentlich lĂ€nger als erwartet oder es kam zu gar keinem Ende. Warten wir es ab.
Hauptsache kein Krieg, auch kein (angeblicher) Anti-Terror-Krieg, denn das ist das unmenschlichste Verbrechen, was ein Politiker jemals beschließen kann. Die USA befinden sich seit dem 11. September 2001 aber in einem permanenten Anti-Terror-.Krieg und schaffen damit mehr Unheil fĂŒr die Welt als uns allen lieb sein kann. Hier der Anfang vom Ende leider nicht absehbar, auch nicht in Syrien und im Irak.
Am 11. September 2001 begann der unsĂ€gliche Anti-Terror-Kampf der USA - damit aber auch die Ursache der FlĂŒchtlingswelle in Europa durch Destabilisierung des ganzen arabischen Raums. Wo soll das hinfĂŒhren und wie soll im arabischen Raum dauerhaft Frieden geschaffen werden, solange die USA – vordergrĂŒndig - einen dauerhaften Anti-Terror-Krieg fĂŒhren? Putin ist der Meinung, wenn Clinton die Wahl gewinnt, gibt es Krieg, wohlmöglich sogar einen Welt-Krieg.
Dumawahlen in Russland als Non-Event
Am 18. September sind Dumawahlen in Russland. Die Demokratie ist in Russland wenig ausgeprĂ€gt. Einige westliche LĂ€nder mögen sich aber nach solchen VerhĂ€ltnissen, also „gelenkten Demokratien“, wie in Russland spĂ€ter einmal sehnen, wo es zumindest klare VerhĂ€ltnisse gibt.
Die Moskauer Börse bleibt einer der stabilsten und am besten performenden Börsen bisher in diesem Jahr, wobei die Dumawahlen wohl ein Non-Event sein werden. Wichtiger fĂŒr Russland ist das nĂ€chste OPEC-Treffen im Oktober. Der Brentölpreis gab am Freitag aber auch um 3 Prozent auf 48 US-Dollar/Barrel ab, so dass der RTS Index um 2,49 Prozent auf 987,87 Indexpunkten nachgab. Der MICEX-Index verlor aber nur 1,01 Prozent an Wert auf 2018 Indexpunkte, was nahe dem neuen Allzeit-Hoch ist. Der RTS-Index stieg damit in 1jahr um 23,4 Prozent und der MICEX-Index um 17,8 Prozent.
MICEX-Index immer noch nahe dem Allzeit-Hoch
Der MICEX-Indes stieg in den letzten 3 Jahren um 40 Prozent und in den letzten 5 Jahren um 33 Prozent. Es gab also in den letzten 5 Jahren nie einen Aktien-Crash an der Moskauer Aktienbörse, sondern nur einen Rubel Crash im Jahr 2014 an der Moskauer Devisenbörse. Daher ist der RTS-Index in den letzten 5 Jahren auch um 37 Prozent garfallen.
Der Goldpreis fiel um 0,73 Prozent auf 1328 US-Dollar/Unze und der Silberpreis um 2,85 Prozent auf 19,44 US-Dollar/Unze wegen der Angst vor einer Zinserhöhung der FED am 21. September.. Dennoch performen die Aktien im goldigen „Muster-Depot“ des Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS weiterhin sehr gut.
Erst informieren, dann investieren.
Nach der Korrektur im August/September 2015, in der ersten DezemberhĂ€lfte 2015 und auch in den ersten Handelswochen im neuen Jahr (bis 12. Februar) bleibt auch die Moskauer Börse eine attraktive und stark unterbewertete Trading-Börse, die vom 21. bis 29. Januar 2016 sogar um 25 Prozent und vom 11. Februar bis Mitte August 2016 um ĂŒber 45 Prozent anstieg, was die großen Trading-Chancen selbst in einem BĂ€rmarkt aufzeigt. Die Moskauer Börse tendierte zuletzt stabil seitwĂ€rts. 6 Börsen aus Osteuropa konnten auch in 2016 den DAX klar outperformen und sind immer noch im Plus.
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Interview-Hinweise: Andreas MĂ€nnicke wurde am 11. August 2016 in Börsen Radio Networks ĂŒber aussichtsreiche Aktien in Russland befragt. Sie können sich das Interview jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 113
Seminar-Hinweis: Das nĂ€chste Ostbörsen-Seminar „Wir schaffen das oder auch: Go East – In der Krise liegt die Chance“ findet am 23. November 2016 um 17.30 Uhr gleich nach dem Eigenkapitalforum in Frankfurt/M statt. Info und Anmeldung bei der ESI GmbH, JĂŒthornstr, 88,22043 Hamburg, Tel: 040/6570883, email: info@eaststock.de, web www.eaststock.de.
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